Außenabdichtung

Die Wichtigkeit einer guten Außenabdichtung

Aussenabdichtung

Eine fehlende oder unzureichende Außenabdichtung kann zu einer Vielzahl von Problemen führen, die die Stabilität und Haltbarkeit eines Gebäudes beeinträchtigen können. Eines der größten Probleme ist das Eindringen von Feuchtigkeit in das Gebäude. Feuchtigkeit kann durch Risse, Fugen und andere undichte Stellen eindringen und Schäden an der Bausubstanz verursachen. Insbesondere kann Feuchtigkeit zu Schimmelbildung, Holzfäule und anderen Formen von Materialabbau führen, die die Gesundheit der Bewohner gefährden und den Wert des Gebäudes mindern können.

Darüber hinaus kann das Fehlen einer adäquaten Außenabdichtung die Energieeffizienz eines Gebäudes beeinträchtigen, da es zu Wärmeverlusten und erhöhten Heizkosten führen kann. Auch können Feuchtigkeit und Schimmelbefall zu einem unangenehmen Geruch in Räumen führen und das Wohnklima beeinträchtigen.

Daher ist eine zuverlässige Außenabdichtung unerlässlich, um das Gebäude vor Feuchtigkeit und anderen schädlichen Einflüssen zu schützen und so dessen Stabilität, Haltbarkeit und Wohnkomfort sicherzustellen.

Eine nachträgliche Außenabdichtung vom Fachbetrieb ausführen lassen​

Um das Problem von feuchten oder nassen Kellerwänden zu lösen, ist eine professionelle und nachhaltige Sanierung unerlässlich. Dabei sollte zunächst die Ursache für die Feuchtigkeit festgestellt und behoben werden, z.B. durch eine Abdichtung von außen oder eine Trockenlegung des Mauerwerks. Anschließend kann ein spezieller Innensanierputz aufgetragen werden, der feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften besitzt und so einer erneuten Schimmelbildung vorbeugt. Es ist jedoch ratsam, diese Arbeiten von einem Fachmann ausführen zu lassen, um eine erfolgreiche und langfristige Sanierung zu gewährleisten.

Außenabdichtung

So funktioniert die Außenabdichtung bei der Mauerwerkstrockenlegung und Kellerabdichtung

Ganz wichtig beim Abdichten feuchter Keller-Wände: Die Abdichtung und Sanierung sollte fachgerecht – mit geeigneten Materialien und Verfahren – ausgeführt werden.

1. Ausgleichs und Wassersperrputz

Das abzudichtende Mauerwerk wird freigelegt und gesäubert. Anschließend wird ein faserverstärkter, wasserabweisender Ausgleichsputz aufgetragen. Die Untergrundvorbehandlung sorgt für eine vollflächige Haftung. Sie ist die Grundlage für eine gleichmäßige Schichtdicke der nachfolgenden Beschichtungen – die Voraussetzung für eine erfolgreiche Außenabdichtung. Im Wand/Boden-Anschluss wird vorab mit einem wasserundurchlässigen Mörtel eine Hohlkehle ausgebildet und mit einer flexiblen Dichtschlämme als „Vorabdichtung“ überarbeitet.

2. Hochflexible Abdichtung

Zunächst wird eine Kratzspachtelung als Haftvermittler aufgetragen. Anschließend wird eine Lage der hochflexiblen, druckwasserdichten Abdichtung mit eingelegter Gewebeeinlage aufgebracht. Anschließend erfolgt der Auftrag der 2. Lage Abdichtung. So wird eine Gesamtschichtdicke von mindestens 4 mm erreicht.

3. Wärmedämmung / Schutzschicht

Den Abschluss bilden spezielle Wärmedämmplatten. Sie werden nach vollständiger Austrocknung der Abdichtung aufgebracht. Für eine hochwertige Wärmedämmung werden spezielle Hartschaumplatten verlegt.

Nachträgliche Außenabdichtung nur durch Fachbetrieb durchführen lassen

Während die Außenabdichtung bei Neubauten relativ unproblematisch zu planen und auszuführen ist, erfordert die Planung und Ausführung von nachträglichen Abdichtungen ein hohes Maß an Fachwissen, speziellen Materialkenntnissen und praktischer Erfahrung.

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